Kann DevOps Menschen glücklicher machen? Ich habe erlebt, dass DevOps eine Arbeitsweise ist, mit der Software in einer guten Atmosphäre entsteht.
Mikko Drocan
Mikko is a DevOps Lead at Eficode who always pushes to make things better for the customer (and for himself!). He feels that 24 hours in a day is not enough to try out everything there is to do in this great world.
DevOps dreht sich um Tools und Effizienz, in den meisten Fällen aber noch stärker um andere Dinge als Tools und Umgebungen. Natürlich nutzen Teams gut konzipierte Tools für alles Mögliche. Entscheidend ist jedoch, wie Menschen sie einsetzen – das macht DevOps so effektiv.
Diese kulturellen Veränderungen sorgen dafür, dass DevOps die Arbeitszufriedenheit steigert.
Ich verfüge über Erfahrung in der Softwareentwicklung, im Testing und in Transformationsprojekten für die Softwareentwicklung in verschiedenen Branchen und bei unterschiedlichen Kunden. Da ich verschiedene Methoden der Softwareentwicklung in Teams unterschiedlicher Größe und in vielen Ländern erlebt habe, weiß ich, welche wichtige Rolle DevOps dabei spielt, die Softwareentwicklung produktiver, transparenter, ehrlicher und reaktionsfähiger zu gestalten.
So habe ich beispielsweise im vergangenen Jahr bei einem großen Kunden erlebt, wie der effiziente Einsatz eines Versionskontrollsystems zur Konfiguration und Automatisierung der Teamumgebungen die Zusammenarbeit von Entwicklern und Testern erleichtert hat.
Warum Arbeitszufriedenheit für Unternehmen wichtig sein sollte
Manche Unternehmen halten die Softwareentwicklung nicht für ihre höchste Priorität, weil sie sich nur für die Endergebnisse interessieren, etwa für den Betrieb von Services, die ihren Kunden Informationen bereitstellen.
Doch heute sind fast alle Unternehmen softwaregetrieben. Die Geschwindigkeit und Effizienz eurer Softwareentwicklungsprozesse können das Unternehmenswachstum begrenzen. Aber was hat das mit Arbeitszufriedenheit zu tun? Ohne talentierte Softwareentwickler, die gerne für euch arbeiten, könnt ihr weder die Software liefern, die eure Kunden möchten, noch die, die euer Unternehmen braucht. Wenn Softwareentwickler zufrieden sind, gewinnen alle.
Schauen wir uns genauer an, warum DevOps dazu beiträgt, dass Softwareentwickler zufrieden bleiben. Zugegeben: Was wir hier beschreiben, mag eine DevOps-Utopie sein. Doch genau danach streben wir bei organisatorischen DevOps-Transformationen.
Menschen möchten sinnvolle Arbeit leisten, zu der sie vollständig beitragen können
In einer DevOps-Kultur der kontinuierlichen Verbesserung und des Experimentierens gehört das Erlernen neuer Fähigkeiten zum Alltag.
Teams sind die Experten für ihre Arbeit. Sie müssen nicht auf mehrere Genehmigungen warten, bevor sie grünes Licht erhalten.
Wenn Teams die nötigen Zugriffsrechte und die Motivation haben, Kunden zu unterstützen, müssen sie nicht darauf warten, dass bürokratische Schritte endlich in einem anderen Unternehmen oder Team erledigt werden.
Konfigurationsänderungen lassen sich einfach vornehmen und zurücksetzen, weil alles als Code behandelt und in einem Versionskontrollsystem gespeichert wird.
Menschen möchten Fortschritte machen und Dinge zum Besseren verändern
Entwicklungsteams haben ein gemeinsames Verständnis davon, was entwickelt wird und warum. Das große Ganze ist für das gesamte Team sichtbar.
Mit weniger Bürokratie können Einzelpersonen und Teams aus ihren Fehlern lernen, eigenständiger handeln und mit einem neuen Blickwinkel nach den richtigen Lösungen suchen.
Menschen möchten dazugehören
Benutzerfreundliche Kommunikationstools fördern den Austausch in den Teams und helfen ihnen, Informationen mit allen Beteiligten zu teilen.
Geplante Aufgaben und Ideen sind für alle sichtbar und zugänglich. Entscheidungen werden in den Systemen dokumentiert und sind nachvollziehbar.
DevOps hilft unter anderem Entwicklern und Testern, schnell Feedback zu ihrer Arbeit zu erhalten und sie darauf basierend zu verbessern. Das reduziert Unsicherheit.
Menschen möchten spielen und kreativ sein
Continuous Delivery fördert die kontinuierliche, kreative Verbesserung bestehender Produkte.
Unvorhergesehene oder erwartete Herausforderungen werden zeitnah untersucht, und Lösungsvorschläge werden als POCs getestet und erprobt. Zum Beispiel kann ausprobiert werden, Software mit einer aktualisierten Version der Programmiersprache zu entwickeln, um bessere Ergebnisse zu erzielen.
Automatisierung schafft Wahlfreiheit. Die Auswahl an Tools, mit denen sich verschiedenste Aufgaben automatisieren lassen, ist riesig!
Metriken und Daten aus einer Software-Produktionslinie liefern zusätzlichen Antrieb für kreative Problemlösung auf hohem Niveau.
Die letzten offenen Punkte klären
Wenn ihr die vorherigen Punkte berücksichtigt, wird deutlich, wie sehr Entwicklungsteams davon profitieren, DevOps-Praktiken effektiv einzusetzen.
Zufriedene Softwareentwickler entwickeln gute Software – so einfach ist das.
PS: Gute Prinzipien der Softwareentwicklung lassen sich auch in eurer Freizeit anwenden. Nur durch kontinuierliche Verbesserung und Priorisierung lassen sich echte Veränderungen erzielen, etwa bessere Ergebnisse und eine höhere Produktivität. Das habe ich zum Beispiel bei Langstrecken-Trailrunning- und Radsportwettkämpfen erlebt!
- DevOps
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