Die meisten Menschen in der Softwareentwicklung haben schon von DevOps gehört. Ein Blick auf eine Jobbörse zeigt, wie viele Chancen dieses Feld der Softwareentwicklung bietet. Warum also der ganze Hype?
Heidi Aho
Heidi is a writer who loves working in vibrant, ambitious teams and figuring out what kind of content is worth your while. Her favorite thing about Helsinki is skiing on the open sea.
Wir sind eine nordische DevOps-Beratung, die in Europa für Aufsehen sorgt. Und wir wissen einiges über DevOps.
DevOps als Katalysator für zufriedene Menschen
DevOps ist eine Philosophie der Softwareentwicklung, die branchenübergreifend an Bedeutung gewinnt, weil sie Produkte schneller zu Kunden bringt, ohne Abstriche bei der Qualität zu machen. Möglich wird das durch Automatisierung und kulturelle Veränderungen, die relevante Personen früher in den Prozess der Softwareentwicklung einbinden.
Wenn DevOps in einem Unternehmen gut umgesetzt ist, können Teams häufiger und eigenständiger deployen. Sie werden befähigt, was zu einem zufriedeneren Arbeitsumfeld führt. Die konsequente Anwendung von Agile-Arbeitsweisen schafft zudem mehr Raum für Kreativität – statt einen zuvor vereinbarten Plan für Software umzusetzen, der möglicherweise von Anfang an schlecht durchdacht war. Automatisierung reduziert außerdem repetitive Aufgaben und ist an sich schon ein spannendes Arbeitsfeld.
Ohne Lernbereitschaft kein DevOps
Im Kern von DevOps steht das kontinuierliche Lernen. Denn Prozesse lassen sich nur optimieren, wenn man ihnen mit einer offenen Haltung begegnet. Mit veränderten Technologien und organisatorischen Prioritäten wird auch der DevOps-Rhythmus laufend optimiert. Das wichtigste Kriterium bei der Einstellung neuer Mitarbeiter bei Eficode ist die Bereitschaft zu lernen: Entscheidend ist die Entwicklungsperspektive eines Kandidaten, nicht nur die Kompetenzen, die er zum Vorstellungsgespräch mitbringt.
„Das Unternehmen unterstützt mich sehr dabei, zu lernen, Kurse zu besuchen oder neue Fähigkeiten zu erwerben“, sagt Daniel Bruzual, Senior DevOps Consultant im Münchner Büro von Eficode, der derzeit bei einer großen Bank tätig ist.
Dieser Antrieb zum kontinuierlichen Lernen macht die Arbeit als Berater für DevOps-Transformationen umso spannender. Ihr seid nicht nur mittendrin in einem Technologietrend, der weiter an Fahrt aufnehmen wird, sobald Unternehmen die Vorteile der Automatisierung voll ausschöpfen. Auch die Arbeit selbst ist äußerst bereichernd für alle, die Abwechslung schätzen und wissbegierig sind.
Wenn DevOps politisch wird
Wenn ihr als DevOps-Berater bei einem Kunden arbeitet, bringt ihr eure Kommunikations- und Überzeugungsfähigkeiten auf die nächste Stufe. Bei der Softwareentwicklung geht es ebenso sehr um Menschen wie um Technologie. Gerade im kulturellen Bereich entstehen oft die größten Ineffizienzen, wenn schlechte Gewohnheiten und umständliche Übergaben den gesamten Prozess verlangsamen.
Vermittlungsfähigkeiten lernt man am besten in der Praxis, und die Rolle eines Beraters ist von Natur aus politisch. Eine Position in der Beratung ist eine hervorragende Möglichkeit, diese Fähigkeiten zu schärfen. Diese Soft Skills gehören zudem zu den Fähigkeiten, die Eficodeans einander regelmäßig vermitteln, wenn sie mit neuen Geschichten aus dem Arbeitsalltag ins Büro zurückkehren.
Die Arbeit bei einem Kunden lässt euch viel mehr von der Welt sehen – und damit meinen wir unterschiedlichste Branchen, Persönlichkeiten und Unternehmenskulturen. Dabei könnt ihr jederzeit zu eurer Homebase zurückkehren.
Zusammenfassend lässt sich sagen: DevOps entwickelt sich kontinuierlich in spannende Richtungen und reicht immer weiter in den Produktentwicklungsprozess hinein. Design Systems werden einbezogen und sorgen auch dort dafür, dass Wiederholungen entfallen und Kreativität freigesetzt wird. So rücken Entwickler näher an den Designprozess heran. Ihre Arbeit wird dadurch nicht nur einfacher und klarer, sondern auch erfüllender.
Mit einer klar nordischen Haltung in Mitteleuropa
Es hat sich herumgesprochen, dass die nordischen Länder einiges richtig machen, wenn es um eine Kultur geht, die Menschen Zufriedenheit ermöglicht. 2019 belegte Finnland, das Land, in dem Eficode seinen Hauptsitz hat und in dem die Beratung 2005 gegründet wurde, im World Happiness Report den ersten Platz. Vier der fünf bestplatzierten Länder waren nordisch.
Auch wenn eine mittelgroße IT-Beratung nicht behaupten kann, die einzige Quelle nordischer Zufriedenheit zu sein, spiegeln sich viele Faktoren, die Gesellschaften in den nordischen Ländern so stabil machen, in unserer bodenständigen Unternehmenskultur wider.
Eficode misst Hierarchien keine große Bedeutung bei: Das Topmanagement wird genauso behandelt wie jeder Berater, der eine Meinung einbringen möchte. CEO und Topmanagement arbeiten in einem offenen Büro. Die nordische Kultur ist für ihre Ehrlichkeit bekannt – offene Korruption gibt es bei uns zumindest kaum. Auch bei Eficode ist Ehrlichkeit ein zentraler Wert der Unternehmenskultur. Der inoffizielle Slogan des Unternehmens lautet: „Kein Bullshit, nur Ergebnisse“.
„Vor Jahren haben wir unser Organigramm auf den Kopf gestellt: Die Führung war unten, der Rest des Teams immer über uns“, erklärt Heikki Hämäläinen, Head of DevOps und Mitglied des Führungsteams bei Eficode.
„Damit wollten wir verdeutlichen, dass das Führungsteam alle lediglich dabei unterstützt, erfolgreich zu arbeiten, und ihnen hilft, wo immer wir können. Diesem Prinzip sind wir treu geblieben“, fährt er fort.
Weitere nordische Werte: persönliche Freiheit und eine entspannte Haltung
Persönliche Freiheit und eine entspannte Haltung prägen auch die Art, wie Eficodeans – wie wir uns selbst gerne nennen – typischerweise arbeiten. Wir setzen auf unterschiedliche Technologien, und Zeit zum Experimentieren ist in einer Automatisierungsrevolution, in der sich Technologien schnell verändern und ihr euch nicht allein auf die Aussagen eines Anbieters verlassen könnt, unverzichtbar. Stattdessen müsst ihr es selbst ausprobieren.
„Ich habe viel Eigenständigkeit bei der Gestaltung meiner Kundenbeziehungen“, sagt Daniel. „Es gibt viel Flexibilität. Ich kann reisen, meine Familie besuchen und eine Pause machen, wenn ich sie brauche“, fährt er fort.
Eficode hat sich kürzlich mit Praqma zusammengeschlossen, einer „anderen Art von IT-Beratung“ mit Hauptsitz in Dänemark – dem Land, das im World Happiness Report übrigens den zweiten Platz belegte. Wenn die Berater nicht bei einem Kunden tätig sind, widmen sie ihre Zeit dem Lernen. Das schafft ein dynamisches Arbeitsumfeld. Die Ähnlichkeiten in der Unternehmenskultur waren einer der Gründe, warum Eficode Praqma übernommen hat und beide Unternehmen ihren gemeinsamen Weg fortsetzen.
„Die Führung muss die Vision des Unternehmens mit dem Team teilen und zeigen, wohin wir gehen. Wie wir dorthin gelangen, ist jedoch nicht so wichtig. Das müssen wir gemeinsam mit allen Beteiligten herausfinden“, sagt Hämäläinen über das Arbeiten in einer sich wandelnden DevOps-Landschaft.
Einen Einblick in die Arbeit bei Eficode bietet Humans of Eficode. Auf diesem Kanal erzählen Eficoder Geschichten aus ihrem Leben. In der ersten Videogeschichte geht es um Daniel, der als Teil unseres Münchner Büros bei einer großen Bank in Deutschland arbeitet. Als einen der wichtigsten Vorteile seiner Arbeit bei Eficode nennt Daniel die Freiheit, zu reisen und sich Zeit zu nehmen, um seine Familie in Venezuela zu besuchen.
- DevOps
- Efilife
Subscribe to our newsletter
Related blogs