Teil 7
Dan Grøndahl Glavind
Dan is a seasoned DevOps Consultant at Eficode with 10+ years of experience working with software development. Dan has helped a wide variety of Danish companies become better at delivering software and is currently focussing on helping teams and organizations build platform engineering capabilities.
Im letzten Teil unserer Blogserie beleuchten wir die Bedeutung von Kommunikation.
In unserer schnelllebigen Tech-Welt darf man nicht vergessen: Kommunikation ist in der Softwareentwicklung genauso entscheidend wie Code. Besonders, wenn es darum geht, die Leistung des Platform-Engineering-Teams zu bewerten. Los geht’s!
Das Team in die Verantwortung nehmen
Als Chief Technology Officer (CTO) wäre ich dafür verantwortlich, regelmäßig nachzufassen und einige zentrale Fragen zu stellen.
Ich bin fest davon überzeugt, dass Teams ihre eigenen Ziele setzen sollten – das fördert Eigenverantwortung und Engagement. Es geht nicht darum, Schuldige zu suchen, sondern um Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis. Es ist ein gemeinsamer Weg zu einem gemeinsamen Ziel, und der Input sowie Beitrag jedes Einzelnen zählen.
Tech-Sprache in Business-Sprache übersetzen
Fachleute in der Softwarebranche – ob im oberen oder mittleren Management – verstehen technische Begriffe möglicherweise auf einer übergeordneten Ebene. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie sie so gut verstehen wie Platform Engineers.
Wenn das Platform-Engineering-Team etwas Beeindruckendes erreicht – was häufig vorkommt –, ist es wichtig, dies so zu kommunizieren, dass es jeder im Unternehmen versteht, von der Personalabteilung bis zum Projektmanagement.
„Wir haben die Effizienz der CI/CD-Pipeline um 40 % verbessert!“
Das ist großartig, aber was bedeutet es für das Unternehmen? Vielleicht lässt es sich so ausdrücken: „Wir können neue Features jetzt doppelt so schnell veröffentlichen. Das bedeutet: mehr Mehrwert für unsere Kunden in der halben Zeit!“ Seht ihr den Unterschied?
Offene Kommunikationskanäle schaffen
Offene und ehrliche Kommunikation ist das Rückgrat jeder erfolgreichen Organisation. Als CTO würde ich sicherstellen wollen, dass das Platform-Engineering-Team jederzeit über einen klaren Kommunikationskanal verfügt – besonders, wenn Herausforderungen auftreten.
Skip-Level-Meetings, in denen Teammitglieder Bedenken direkt und ohne die unmittelbare Führungsebene ansprechen können, sind dafür eine hervorragende Möglichkeit.
Wenn Herausforderungen angesprochen werden, ist es entscheidend, sie anzuerkennen. Das bedeutet nicht, dass wir sofort alle Antworten haben. Bedenken wahrzunehmen und ernst zu nehmen, ist jedoch der erste Schritt zur Lösung.
Euer Platform-Engineering-Team leistet großartige Arbeit. Deshalb ist es wichtig, dass jeder seine Erfolge versteht und wertschätzt. Genauso wichtig ist aber, dass das Team die richtigen Kanäle und Unterstützung hat, um Herausforderungen wirksam zu bewältigen. Haltet die Kommunikation also offen und lebendig!
Alles ist iterativ
Die Technologiewelt, wie wir sie kennen, verändert sich ständig. Wenn wir eines gelernt haben, dann dies: Sich auf Erfolgen auszuruhen, ist keine Option. Wir können heute zwar ein solides Fundament schaffen, doch die einzige Konstante ist Veränderung. Deshalb ist alles iterativ. Schauen wir uns das genauer an:
Mission und Auftrag des Teams: Das ist flexibel. Wenn sich das Geschäftsumfeld verändert, ist es möglicherweise Zeit, Mission und Auftrag erneut zu prüfen, zu bewerten und auszurichten. Haltet sie stets aktuell und relevant.
Organisation und System: Erinnert ihr euch an Conway’s Law? Euer System spiegelt die Kommunikation in eurer Organisation wider. Wenn sich eure Organisation weiterentwickelt, solltet ihr auch das Systemdesign iterativ anpassen.
Ziele des Platform-Engineering-Teams: Ihr habt gerade einen Meilenstein erreicht? Großartig! Was kommt als Nächstes? Setzt, bewertet und entwickelt eure Ziele kontinuierlich weiter.
Priorisieren, fokussieren und liefern können: Rahmenbedingungen ändern sich. Techniken und Methoden, die heute hervorragend funktionieren, müssen morgen vielleicht angepasst werden. Bleibt agil.
Technologie-Stack: In einer Tech-Welt voller Innovationen lohnt es sich, hin und wieder über den Tellerrand zu schauen: Vielleicht gibt es etwas Neues, das besser zu euren Zielen passt.
Geschäftliche Ergebnisse: Darauf kommt es letztlich an. Wenn die Ergebnisse nicht zu den geschäftlichen Anforderungen passen, ist es Zeit, neu zu denken.
Kurz gesagt: Flexibilität ist entscheidend. Macht euch die iterative Natur unserer Branche zunutze und geht weiter voran, passt euch an und entwickelt euch erfolgreich weiter.
Ich hoffe, euch hat unsere sieben Teile umfassende Blogserie über Platform Engineering gefallen. Mehr dazu erfahrt ihr in unserem Leitfaden.
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