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Schritt 3 zum Aufbau einer DevOps-Plattform: Transparenz über die gesamte Pipeline

APR 5, 2019

Kontinuierliche Verbesserung sollte im Zentrum jeder Organisation stehen, die DevOps-Praktiken anwendet. Metriken sind dabei entscheidend, denn ohne aktuelle, datengestützte Informationen zum Projektstatus, zur Leistung und zur Qualität lassen sich Arbeitsweisen nur schwer verbessern.

Tuomas Keränen

Tuomas, Eficode's Cloud Product Manager, has a 15 years of work experience in project, program & product management positions. He is a rapid and enthusiastic learner and always ready for new challenges.

In dieser Blogserie haben wir bereits erläutert, wie ihr euch einer zentralen DevOps-Plattform annähern könnt: zunächst durch die Stärkung der Robustheit eures internen Systems und durch die Ermöglichung eines hohen Durchsatzes in eurem Team. Jetzt ist der dritte Schritt an der Reihe: Transparenz über die gesamte Software-Pipeline schaffen.

Wie gut ist die DevOps-Methodik in euren Projekten etabliert?

Transparenz über die gesamte Pipeline erleichtert es, DevOps-Methoden in euren laufenden Projekten einzuführen.

Mit einer Funktion wie Track & Drive könnt ihr sehen, in welchem Umfang Teams die Plattform-Tools nutzen: Wer nutzt sie und wie häufig wird ein bestimmtes Tool verwendet? Diese Informationen helfen euch zu beurteilen, ob ihr auf eurer DevOps-Reise in die richtige Richtung geht, und die Einführung von DevOps-Praktiken in eurer Organisation insgesamt zu verfolgen.

Aktuelle Qualitätsinformationen

Um Transparenz sicherzustellen, müsst ihr von den Teams aktuelle Qualitätsinformationen einfordern. Werden Qualitätsberichte manuell erstellt, sind sie bereits veraltet, sobald sie verteilt werden – während alles andere mit DevOps-Geschwindigkeit läuft. Damit der Bericht die neuesten Informationen enthält, müssen Daten in Echtzeit aus dem System erfasst und bereitgestellt werden.

Entscheidungen auf Basis von Performance-Daten in Echtzeit treffen

Ihr solltet die Projekt-Performance messen (anders gesagt: den Durchsatz). Eine wichtige Frage lautet: Wie viele Features durchlaufen die Pipeline innerhalb eines bestimmten Zeitraums? Wenn ihr die Performance messt, könnt ihr Entscheidungen auf Basis realer Daten statt auf Grundlage von Vermutungen treffen.

Mithilfe der erfassten Daten solltet ihr außerdem beginnen, Engpässe zu identifizieren. So ist es beispielsweise wichtig herauszufinden, ob es in eurer Software-Fertigungsstraße Phasen gibt, die mehr Zeit in Anspruch nehmen als andere. Wenn ihr Engpässe erkannt habt, die den Prozess behindern, solltet ihr sie mit verfügbaren Methoden wie Automatisierung beseitigen.

Von erfolgreichen Benchmarks lernen

Wenn euch Daten aus einem größeren Projektportfolio vorliegen, könnt ihr Benchmarks identifizieren. Habt ihr Teams erkannt, die besonders gut abschneiden, solltet ihr euch mit ihrer Arbeitsweise vertraut machen. Folgende Fragen solltet ihr berücksichtigen:

  • Wie hat das Team hohe Qualität und einen hohen Durchsatz erreicht?

  • Wie hat das Team Engpässe vermieden oder beseitigt?

Wenn ihr Antworten auf die relevanten Fragen habt, könnt ihr die gleiche erfolgreiche Methode in der gesamten Organisation verbreiten. Es geht darum, erfolgreiche Benchmarks zu finden und aus ihnen zu lernen, statt sich auf gescheiterte Beispiele zu konzentrieren. So nutzt ihr die erfassten Daten richtig und schafft Mehrwert.

Ergebnisse mithilfe von Daten vorhersagen

Sobald euch genügend Daten vorliegen und ihr historische Daten zur Projekt-Performance gesammelt habt, könnt ihr mit Predictive Analytics beginnen.

So könnt ihr beispielsweise vorhersagen, ob das Projekt termingerecht abgeschlossen wird oder ob es das Qualitätsziel erreicht. Ausreichend Daten aus der Vergangenheit ermöglichen zudem den Einsatz von Machine Learning und AI.

Sie können bereits in einer frühen Projektphase Warnsignale erkennen. So habt ihr ausreichend Zeit, Probleme zu beheben und das Projektergebnis weiterhin zu beeinflussen.

Funktionen für mehr Transparenz

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Aus Tooling-Sicht sind folgende Funktionen erforderlich, um Transparenz zu schaffen:

  • Analysen

  • Monitoring

Eficode ROOT Track and Drive erfasst Daten aus den am häufigsten verwendeten DevOps-Tools und stellt sie für verschiedene Analytics-Dashboards bereit. Das Framework zur Datenerfassung lässt sich um neue Datenquellen erweitern, und die Dashboard-Ansichten können entsprechend den sich entwickelnden Nutzeranforderungen um zusätzliche Metriken ergänzt werden.

Jedes Teammitglied sollte einfachen Zugriff auf relevante Daten haben. Deshalb haben wir in Track & Drive drei vordefinierte Dashboard-Ansichten entwickelt, die jeweils eine andere Perspektive bieten: Projektmanagement, Qualität und Softwareentwicklung.

Es ist vielleicht nicht einfach, aber es lohnt sich

Zum Abschluss dieser Blogserie fassen wir einige wichtige Punkte für den Aufbau einer zentralisierten DevOps-Plattform zusammen:

  • Der richtige Einsatz von Tools ist der Grundstein für eine erfolgreiche DevOps-Transformation.

  • Zentrale Informationsquellen schaffen (SSOT)

  • End-to-End-Agilität für hohen Durchsatz ermöglichen

  • Nachverfolgen & vorantreiben: Daten aus der Pipeline erfassen und effizient nutzen

Wenn ihr Unterstützung beim Einstieg braucht, helfen wir euch gerne! Wir verfügen über mehr als 10 Jahre Erfahrung in Software-Produktionsumgebungen. Schreibt uns gerne >

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