Viele Unternehmen tun sich schwer damit, die Effizienz ihrer Softwareentwicklung zu steigern. Dabei ist sie entscheidend, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Kundenanforderungen zu erfüllen. Die Integration von Jira Service Management (JSM) mit Jira, ehemals Jira Software, kann Entwicklungs-Workflows deutlich verbessern, indem sie die Kommunikation zwischen IT-Betrieb und Entwicklungsteams vereinfacht.
Magnus Sundset
Head of Global ITSM Practice
Magnus Sundset is a Business Consultant focusing on ITIL and ITSM.
Bei dieser Integration geht es nicht nur darum, zwei Tools zu verbinden, sondern eine einheitliche, kollaborative Umgebung zu schaffen, die Teams dabei hilft, schneller und effizienter Mehrwert zu liefern.
Doch wie können Unternehmen die Auswirkungen der Integration dieser Tools messen? Im Folgenden findet ihr einige wichtige Kennzahlen und Erkenntnisse aus Atlassian-Ressourcen, die zeigen, wie sich Effizienzgewinne in der Entwicklung durch diese Integration messen lassen.
1. Durchschnittliche Zeit bis zur Lösung (MTTR)
Eine der wichtigsten Kennzahlen in jedem IT- und Entwicklungsbetrieb ist die durchschnittliche Zeit bis zur Lösung. Durch die Integration von JSM und Jira können Teams die MTTR deutlich verkürzen, da alle Informationen zu Incidents zentral verfügbar sind.
Entwickler und IT-Teams können auf dieselben Daten zugreifen, bei der Lösung von Problemen zusammenarbeiten und Fortschritte reibungslos verfolgen. Laut Atlassian ermöglicht die Integration dieser Tools eine schnellere Problemlösung, indem sie die Kommunikation verbessert und den Zeitaufwand für administrative Aufgaben reduziert.
So berichteten beispielsweise Unternehmen wie Nextiva, dass die Integration von JSM und Jira ihre Workflows vereinfacht und die Effizienz ihres Incident Managements insgesamt verbessert hat.
2. Effizienz der Zusammenarbeit
Die Integration von JSM und Jira Software führt DevOps- und IT-Betriebsteams auf einer gemeinsamen Plattform zusammen und fördert Transparenz und Zusammenarbeit. Durchgängige Transparenz über Serviceanfragen und Incidents macht Kontextwechsel und die Suche nach Informationen in verschiedenen Tools überflüssig. Meiner Meinung nach ermöglicht diese gemeinsame Sicht eine reibungslosere Zusammenarbeit und beschleunigt die Entwicklungsarbeit.
Unternehmen können anhand von Kennzahlen zur Zusammenarbeit messen, wie effektiv Teams nach der Integration zusammenarbeiten – etwa anhand der Anzahl interner Kommentare, gemeinsamer Aufgaben und neu zugewiesener Vorgänge.
3. Automatisierte Workflows und Bewertungen von Änderungsrisiken
Automatisierung ist ein wichtiger Effizienztreiber. JSM bietet integrierte Automatisierungsregeln und Workflows, die den manuellen Aufwand von Teams reduzieren. Diese Automatisierung reicht von der Prioritätsbasierten Zuweisung von Aufgaben bis zur automatischen Bewertung von Änderungsrisiken. Durch die Verbindung von JSM mit Jira können Unternehmen wiederkehrende Aufgaben automatisieren und potenzielle Risiken besser verstehen, bevor Änderungen deployed werden.
Die Effizienz dieser automatisierten Workflows lässt sich messen, indem ihr den Zeitaufwand für ähnliche Aufgaben vor und nach der Integration vergleicht und verfolgt, wie viele Aufgaben im Zeitverlauf automatisiert werden.
4. Deployment-Geschwindigkeit
Die Deployment-Geschwindigkeit ist ein entscheidendes Effizienzmaß für Entwicklungsteams. Durch die Integration von JSM mit CI/CD-Tools wie Bitbucket, Jenkins und CircleCI können Entwicklungsteams Deployment-Pipelines genau verfolgen und reibungslose Übergänge von der Codeentwicklung in die Produktion sicherstellen. Jira-Nutzer können Deployment-Status und Risiken direkt auf der Plattform überwachen. So bleibt die Deployment-Geschwindigkeit hoch und Engpässe werden reduziert.
Unternehmen können dies messen, indem sie Deployment-Häufigkeit und Erfolgsraten vor und nach der Integration von JSM und Jira analysieren.
5. SLA-Compliance und Kundenzufriedenheit (CSAT)
Die Einhaltung von Service Level Agreements (SLAs) und die Kundenzufriedenheit (CSAT) werden häufig genutzt, um die Effektivität von IT- und Entwicklungsprozessen zu messen. Durch die Integration von JSM und Jira können Teams diese Kennzahlen genauer verfolgen und SLA-Verstöße proaktiv angehen. Die Integration ermöglicht zudem schnellere Reaktionszeiten bei Kundenanliegen, was die CSAT-Werte verbessern kann.
Unternehmen können die SLA-Compliance verfolgen, indem sie die Anzahl der Tickets überwachen, die innerhalb der vereinbarten Zeiträume gelöst werden, und CSAT-Trends analysieren, um Verbesserungen der Kundenzufriedenheit nach der Integration zu bewerten.
Praxisbeispiele für Effizienzgewinne
Mehrere Unternehmen haben JSM erfolgreich mit Jira integriert und damit deutliche Effizienzsteigerungen erzielt. So stellte Toast, ein führender Anbieter von Kassensystemen, fest, dass die Integration ihnen ein besseres Management der teamübergreifenden Arbeitslast ermöglichte. Dank klarer Transparenz über die Arbeitslasten der Teams konnten sie zudem fundiertere Geschäftsentscheidungen treffen (Atlassian). Auch Flo, ein Health-Tech-Unternehmen, berichtete, dass die strukturierten Workflows und reibungslosen Integrationen von Jira die Arbeit für seine Entwickler einfacher und angenehmer machten (Atlassian).
Fazit
Die Integration von Jira Service Management und Jira schafft eine einheitliche Plattform, die die Entwicklungseffizienz steigert: Sie verbessert die Zusammenarbeit, reduziert durch Automatisierung manuelle Aufgaben und erhöht die Transparenz für Teams. Wenn Unternehmen sich auf wichtige Kennzahlen wie MTTR, Effizienz der Zusammenarbeit, automatisierte Workflows, Deployment-Geschwindigkeit und SLA-Compliance konzentrieren, können sie die Auswirkungen dieser Integration auf ihre Entwicklungsprozesse effektiv messen.
- DevOps
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