Wir alle kennen die Frustration, wenn wir versuchen herauszufinden, wie wir eine Software optimal nutzen können. Oft setzt dann die Kampf-oder-Flucht-Reaktion ein: Entweder kämpfen wir uns durch und versuchen, die Anwendung zu meistern, oder wir sind frustriert und geben auf (Flucht). Jira ist eine solche Anwendung, denn sie bietet besonders viele Funktionen. Hier sind fünf Tipps, die eure Erfahrung verbessern.
Mehrnaz Karimi
Mehrnaz (Naz) is a published writer who has been creating content in the tech space for several years. She is passionate about her craft and is creative by nature.
1. Plant wöchentlich Zeit für die Wartung ein.
Kleinigkeiten wie doppelte Vorgänge machen Jira umständlich und können bei Nutzern zu Frustration führen – hier sind Admins gefragt. Regelmäßige Aufräumarbeiten ebnen den Weg zu einer besser organisierten Jira-Instanz. Wenn ihr euch jede Woche Zeit dafür nehmt, schafft ihr eine strukturiertere, schlankere Instanz für eure Nutzer und etabliert Best Practices.
Denkt daran: Organisiert zu bleiben, ist zwar eine der größten Herausforderungen für Jira Admins, aber entscheidend für eine gesunde Anwendung.
Dabei helfen verschiedene Maßnahmen: Stellt sicher, dass wichtige Felder vollständig ausgefüllt sind, ergänzt Keywords in Vorgangsbeschreibungen, prüft Zusammenfassungen, aktualisiert Felder mit fehlenden Angaben, entfernt nicht benötigte benutzerdefinierte Felder und behaltet Termine im Blick.
2. Passt Jira nicht übermäßig an!
Jira-Vorgänge anzupassen, indem ihr die Konfiguration und das Verhalten von Feldern auf die Bedürfnisse eurer Nutzer abstimmt, ist sinnvoll. Zu viele Anpassungen können jedoch zum Problem werden. Fragt euch vor dem Erstellen neuer Felder: Braucht ihr es wirklich? Werdet ihr danach suchen oder darüber berichten? Reichen Labels aus? Könnt ihr ein vorhandenes benutzerdefiniertes Feld wiederverwenden?
3. Fördert die Nutzung von Favoriten, um Filter, Dashboards usw. zu finden.
Erinnert ihr euch daran, wie es war, als ihr Jira zum ersten Mal genutzt habt? Es kann schwierig sein, sich zu merken, wo alles zu finden ist. Ermutigt neue Nutzer, wichtige Ansichten in ihrem Browser als Lesezeichen zu speichern und häufig besuchte Seiten mit einem Stern zu markieren. So sind sie nur ein oder zwei Klicks entfernt. Falls ihr das selbst noch nicht macht: Fangt damit an – es erleichtert auch euch den Alltag!
4. Spart Zeit mit Jira-Automatisierung.
Jira-Automatisierung spart Unternehmen Zeit und Geld, weil Teams keine Add-ons kaufen müssen, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Sie funktioniert mit beliebten Tools wie Bitbucket, GitHub, Slack, Microsoft Teams und weiteren, sodass ihr auf eure bevorzugte Weise arbeiten könnt. Automatisierung ist ohne zusätzliche Kosten in jeder Jira Cloud-Instanz enthalten, der Funktionsumfang hängt jedoch von eurem Tarif ab.
Als Admin könnt ihr diese Vorteile nutzen, indem ihr zu Cloud migriert, wenn ihr Data Center oder Server verwendet.
5. Sorgt dafür, dass sich Jira wie zu Hause anfühlt.
Als Menschen beurteilen wir ganz natürlich, womit wir interagieren, anhand seines Erscheinungsbilds – ob Menschen, Haustiere, Gegenstände oder Software. Jira ist da keine Ausnahme. Vielleicht reicht es schon, die Anwendung anzupassen, um sie nutzerfreundlicher und angenehmer für die Augen zu gestalten. Denkt darüber nach, die Farben zu aktualisieren und das Unternehmenslogo, den Titel, das Favicon oder sogar Datums- und Zeitformate hinzuzufügen oder zu ändern. Gerade für neue Nutzer, die sich mit der Anwendung vertraut machen, kann das einen großen Unterschied machen.
Jira wieder lieben lernen
In diesem Blogbeitrag haben wir einige Gründe behandelt, warum Jira frustrierend werden kann. Vielleicht sind für euch aber andere Faktoren relevanter. Schaut euch unten unser Carpool-Video darüber an, wie ihr Jira wieder lieben lernt – mit Experteneinblicken, praktischen Tipps und etwas Unterhaltung.
- Atlassian
Subscribe to our newsletter
Related blogs